Vitaminbombe – Warum Granatapfel gesund ist

Der gesunde Granatapfel – Sein Fruchtfleisch besteht aus bis zu 400 Kernen. Sein Saft ist blutrot. Seine Wirkung auf den menschlichen Körper ist seit Jahrhunderten erprobt. Schon die antiken Römer besangen ihn in Versen und Liedern. Er wird in allen heiligen Büchern der großen Weltreligionen erwähnt. Sein Name ist: Punica Granatum – Granatapfel.

 

ASIEN – URSPRÜNGLICHE HEIMAT DES GRANATAPFELBAUMS 

Der Granatapfel wächst an einem niedrigen, bis zu 3m hohen Baum, der als Busch oder Strauch kultiviert wird. Der Granatapfelbaum wird vornehmlich im Mittelmeerraum angebaut. Seine ursprüngliche Heimat liegt aber in Mittelasien. Von dort wurde der Granatapfelbaum von den Phöniziern zum Mittelmeer gebracht. Diese Händler sind auch die Namensgeber der roten Frucht. Punica = Phönizier
Sein Fruchtfleisch besteht aus ca. 400 saftigen Kernen. Sie tragen die Inhaltsstoffe, die den Granatapfel gesund macht.

 

EINEN GRANATAPFEL ESSEN HILFT GESUNDHEIT UND FITNESS ZU STEIGERN 

Bis ins Mittelalter hinein wurden Teile des Granatapfelbaums als Heilmittel gegen Bandwürmer eingesetzt. Die entzündungshemmende Wirkung des Granatapfelsafts war schon in der Antike bekannt. Einen Granatapfel zu essen hat positive Auswirkungen auf den Blutzuckerspiegel und hilft bei Verdauungsproblemen. Darüber hinaus belegen Studien, dass die Inhaltsstoffe des Granatapfelsafts positiv bei der Therapie verschiedener Krebsarten hilft. Doch was macht es eigentlich so gesund Granatapfel zu essen?

 

SPURENELEMENTE UND VITAMINE STÄRKEN DEN KÖRPER

Zunächst ist der Granatapfel reich an den Spurenelementen Kalium, Calcium, Eisen. Diese Mineralien können vom Körper nicht selbst gebildet werden. Deshalb müssen sie regelmäßiger Bestandteil der Ernährung sein. Darüber hinaus sind sie wasserlöslich. Bei starker körperlicher Betätigung, werden sie mit dem Schweiß ausgeschieden. Das bedeutet, dass gerade aktive Menschen darauf achten müssen, ihren Mineralhaushalt im Gleichgewicht zu halten. Einen Granatapfel zu essen hilft dabei.
Der rote Apfel ist eine wahre Vitaminbombe. Der besonders hohe Anteil an Vitamin C macht ihn für das Immunsystem wertvoll. Es kräftigt und schützt den Körper vor Bakterien und Viren.

 

POLYPHENOLE BEKÄMPFEN KREBS 

Der wichtigste gesunde Inhaltsstoff des Granatapfels sind seine Polyphenole. Sie machen den Granatapfel gesund und wertvoll. Polyphenole sind Verbindungen, wie sie auch im Tanin des Rotweins zu finden sind. Sie wirken positiv auf die Blutgefäße, reinigen sie und stärken die Venenwände. Darüber hinaus helfen die Verbindungen den Blutzuckerspiegel zu regulieren und bekämpfen Verdauungsprobleme. Sie unterstützen den Körper bei der Fettverbrennung und gelten als sog. Fettburner.
Doch die wichtigste Wirkung erzielen die Polyphenole bei der Krebsvorbeugung und Bekämpfung. Sie deaktivieren sog. „Freie Radikalen“ im Blut. Diese „Freien Radikalen“ sind für die Entstehung von Krebs entscheidend. Die gleiche deaktivierende Funktion wurde auch bei Leukämiezellen beobachtet. Positive Wirkung bei der Bekämpfung von einigen Arten des Brust- und Prostatakrebs sind klinisch erwiesen. Täglich einen Granatapfel essen kann Krebs vorbeugen

 

NÄHRWERT VON 100g FRUCHTFLEISCH

  • 75 kcal
  • 79,1g Wasser
  • 0,7g Eiweiß
  • 0,6g Fett
  • 7,2g Zucker
  • 7,9g Fruchtzucker
  • 2,2g Ballaststoffe

 

FRUCHTFLEISCH UND SAFT – GRANATAPFEL ESSEN IST LECKER UND GESUND 

Das Fruchtfleisch des Granatapfels ist leicht bitter und besitzt die typisch dunkelrote Farbe. Der Apfel kann aufgeschnitten und mit einem Löffel samt Kernen gegessen werden. Die Kerne unterstützen die Abführung und helfen so bei Verdauungsproblemen.
Selbstverständlich kann der Apfel auch ausgepresst werden. Der aufgefangene Granatapfelsaft ist erfrischend und wohlschmeckend. 250 ml täglich können bei der Regulierung des Blutzuckerspiegels helfen.
Darüber hinaus werden das Fruchtmark und der Saft des Apfels gerne als Verfeinerung für einen frischen Obstsalat genutzt. Zwischen den süß-sauren Früchten fühlt sich das rote Fruchtfleisch besonders wohl.
Nicht nur in der sog. „gehobenen Küche“ dient der Granatapfel, als Ergänzung zu Wild- und Geflügelgerichten. Seine leichte Bitternote ist ein interessanter, aromatischer Gegenpart zu den herkömmlichen Aromenkombinationen.
In der Gastronomie findet der Granatapfelsaft noch eine andere Anwendung. Als Sirup gibt er verschiedenen Cocktails ihre typisch rote Färbung. Z.B. der Tequilla Sunrise profitiert vom Einsatz der Grenadine.

FAZIT
Alles in Allem ist der Granatapfel ein gesunder Vielkönner. Seine Mineralstoffe und Vitamine unterstützen den menschlichen Körper in seiner Funktion. Er fördert als Fettburner die Gewichtsreduktion und hilft bei Verdauungsproblemen. Die Polyphenole helfen bei der Krebstherapie und in der Vorsorge. Der Granatapfel – eine tolle Frucht die fit, gesund und schlank hält.

 

 

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